Rodel-Asse fiebern Weltcup-Auftakt in der VELTINS-EisArena entgegen

16.11.2016 15:00

Rodel-Asse fiebern Weltcup-Auftakt in der VELTINS-EisArena entgegen

Viessmann Rennrodel-Weltcup und BMW Sprint-Weltcup läuten vorolympische Saison ein

Die Erinnerungen an das spektakuläre Weltcup-Finale der Weltelite im Rennrodeln sind noch wach: Die Veranstaltung am 20. und 21. Februar dieses Jahres in Winterberg war die Krönung einer vor allem aus deutscher Sicht erneut sehr erfolgreichen Saison, auch wenn es am letzten Renntag der Saison teilweise wie aus Kübeln schüttete und die Sportler angesichts des Regens schwierige Bedingungen zu bewältigen hatten. In dieser Saison hat Winterberg mit seiner hoch geschätzten VELTINS-EisArena die große Ehre, Auftaktort der vorolympischen Saison zu sein. Am 26. und 27. November finden auf der Bahn der 1. Viessmann Rennrodel-WELTCUP und der BMW Sprint-WELTCUP statt. Insgesamt stehen neun Weltcup-Stationen auf dem Programm des Weltverbandes FIL. Höhepunkt der Saison sind die Weltmeisterschaften Ende Januar 2017 in Innsbruck-Igls in Österreich.

Winterberg und die Region dürfen sich auf einen spannenden, weil wie immer hochkarätigen Weltcup-Auftakt freuen. Natürlich wollen die deutschen Rodel-Asse sofort ihre Favoritenrolle unter Beweis stellen. In der Vorbereitung wurde unter Leitung von Bundestrainer Norbert Loch und seiner Trainer-Crew hart gearbeitet. Großer Wert wurde auf die Athletik und die Explosivität am Start gelegt. Mit drei bis vier Paddelschlägen geht es am Start los. Fahrgefühl ist eine weitere Voraussetzung in dieser technisch sehr anspruchsvollen Disziplin.

Star der Rodel-Szene ist ohne Zweifel der zweimalige Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Felix Loch, der sich auch in der neuen Saison den Gesamtweltcup sichern möchte. Einen großen Sprung nach vorn hat der Oberwiesenthaler Ralf Palik gemacht, immerhin Zweiter bei der WM in der letzten Saison und Dritter im Gesamtweltcup. Der Österreicher Wolfgang Kindl möchte gerne in die deutsche Phalanx eingreifen: Seine Empfehlung sind Rang drei bei der letzten WM und der zweite Platz im Gesamtweltcup. Bei den Frauen dreht sich (fast) alles um Natalie Geisenberger, die in Winterberg schwer zu schlagen ist, auch wenn ihr die Bahn nicht unbedingt liegt. Mit 33 Jahren noch absolute Weltklasse: Das ist Tatjana Hüfner, die es noch einmal wissen will. Sie hatte das Weltcup-Finale in der VELTINS-EisArena gewonnen und Natalie Geisenberger geschlagen.

Bei den Doppelsitzern, deren Rennen immer spektakulär sind, ist die deutsche Dominanz mit den „Schlitten vom anderen Stern“ von Tobias Wendl/Tobias Arlt und Toni Eggert/Sascha Benecken mehr als deutlich. Den Abstand auf die beiden Top-Duos weiter verkürzen wollen die Winterberger David Gamm und Robin Geueke, bei der WM am Königssee auf einem großartigen vierten Platz gelandet. Das fordert auch der Bundestrainer ein. Mit Florian Löffler und Florian Berkes ist ein weiterer Doppelsitzer auf dem Sprung in die Weltklasse.

 

Alle Infos rund um den Weltcup finden Sie hier.

Winterberger Doppel Geueke/Gamm freut sich auf Heimrennen.

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