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Kuratoriumssitzung zur FIL-Rennrodel-WM

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Vorfreude und Hoffen auf ein „Wintermärchen“

Winterberg. (ske) Rund vier Monate vor der 48. FIL-Rennrodel-WM 2019 herrschen in Winterberg und der Region Vorfreude und Aufbruchstimmung. Die Vorbereitungen für die Titelkämpfe vom 25. bis 27. Januar sind weit fortgeschritten, die Hoffnung auf ein „Wintermärchen“ ist groß. Dies wurde auf der ersten Kuratoriumssitzung zur WM in der VELTINS-EisArena deutlich. „Die WM ist ein absolutes Highlight im NRW-Sportkalender und für ganz Deutschland. Ich glaube fest daran, dass es ein Wintermärchen wird“, sagte Gisela Hinnemann, Vizepräsidentin des Landessportbundes NRW. „Winterberg hat immer beweisen, dass es große Sportereignisse stemmen kann. Gemeinsam wollen wir das erneut unter Beweis stellen. Das ist auch im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung des Landes NRW für Olympische Sommerspiele wichtig.“ Alexander Resch, Vorstandsmitglied des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), betonte: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir tolle und erfolgreiche FIL-Weltmeisterschaften in Winterberg erleben werden. Ein Wintermärchen könnte es auch und besonders für das deutsche Team werden. Die schnelle Bahn liegt unseren Athletinnen und Athleten. Sie kommen gerne nach Winterberg.“

Landrat Dr. Karl Schneider war ebenfalls die Vorfreude anzumerken: „Es wird ein großes Fest für Winterberg, das Sauerland und Südwestfalen. Es geht voran, sportlich und kulturell, wie auch die jüngste Neueröffnung des Altbaus des Sauerland-Museums in Arnsberg zeigt.“ Für Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler ist die VELTINS-EisArena „integrativer Bestandteil“ des Tourismus. „Die Sportstadt Winterberg ist stolz, nach der Bob- und Skeleton-WM 2015 wieder eine WM in der über 100-jährigen Geschichte der Bahn auszurichten.“ Hallenbergs Bürgermeister Werner Kronauge zeigte sich „stolz auf BRC Hallenberg, der nicht nur große sportliche Erfolge erzielt hat, sondern auch immer bewiesen hat, dass er große Ereignisse perfekt organisieren kann, wie bei der Rennrodel-WM 1989 und zuletzt 1991, als es nach dem Rückzug von Sigulda nur zehn Tage an Vorbereitungszeit gegeben hat. Wir können WM.“

Gemeinsam mit der Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH (ESZW) bildet der BRC Hallenberg die Ausrichtergemeinschaft und ist für die sportliche Seite verantwortlich. Der BRC stellt über 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. BRC-Vorsitzender Hans-Jürgen Köhne erinnerte noch einmal an den FIL-Kongress im Juni 2015 in PyeongChang, als Winterberg „völlig unerwartet“ den Zuschlag für die WM erhalten hat. „Eigentlich war es ja nur eine Pro-Forma-Bewerbung.“ Winterberg hatte sich im zweiten Wahlgang klar gegen Sotschi durchgesetzt. Für die WM 2019 werden rund 120 Sportler aus 22 bis 25 Nationen erwartet. „Ich hoffe, dass unsere Local Heroes Robin Geueke und David Gamm sowie Christian Paffe dabei sind.“ Köhne zeigte sich zuversichtlich, dass die WM auch nachhaltig wirke, besonders was den Nachwuchs betrifft. „Ich gehe von einem Schub für den Nachwuchs aus.“

Nach den Worten von Stephan Pieper, dem ESZW-Geschäftsführer, sind die Vorbereitungen weit fortgeschritten. „Gefühlt können wir übermorgen mit der WM beginnen.“ Das sportliche Programm mit den Sprintentscheidungen am Freitag (25. 1.), den Doppelsitzern und den Einsitzern der Damen einen Tag später sowie den

Entscheidungen der Herren-Einsitzer und Team-Staffeln am Schlusstag steht. Das gilt auch für das Rahmenprogramm. Die Eröffnungsfeier findet am Donnerstag, dem 24. Januar, mitten in der Winterberger City statt. „Wir rechnen für die drei Wettkampftage mit insgesamt gut 15.000 Zuschauern“, erklärte Pieper. Die Übertragungsrechte hat das ZDF. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Angesprochen auf den Unterschied zwischen einem Weltcup und einer WM meinte Alexander Resch: „Eine WM hat eine völlig andere quantitative und qualitative Dimension als ein Weltcup. Das gilt auch und besonders für das Sicherheitskonzept. Die Sicherheitsvorschriften werden immer größer und schärfer.“ Landrat Dr. Schneider betonte, dass Sicherheit bei Großveranstaltungen wichtig sei, dass man aber nicht übertreiben dürfe. „Ich erinnere daran, dass die St. Andreas-Schützen in Velmede-Bestwig auf die Ausrichtung des Bundesschützenfestes 2019 verzichtet haben, weil sie aus ihrer Sicht die Sicherheitsauflagen nicht erfüllen konnten. Jetzt findet es in Medebach statt.“

Für die Rennrodel-WM in Winterberg steht das Sicherheitskonzept jedenfalls. Die Planungen in allen anderen Bereichen laufen ebenfalls. Am 17. Oktober soll das WM-Eis in der VELTINS-EisArena stehen. In Winterberg erinnert man sich gern an die „grandiose“ Bob- und Skeleton-WM 2015. Damals hatte Weltverbands-Präsident Ivo Ferriani Winterberg für die perfekte Ausrichtung eine „verbale Goldmedaille“ verliehen. Diese Auszeichnung ist Ansporn und Anspruch zugleich für die FIL-Rennrodel-WM 2019.

 

Foto (Inga Bremenkamp, ESZW): Botschafter und Unterstützer der FIL Mitglieder des Kuratoriums vor ihrer ersten Sitzung.

 

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Sandra Schmitt
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